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Die mit Plastiktüten collagierten und mit Acrylfarben bemalten Kinobanner  visualisieren den Konflikt zwischen Mensch- und Menschengemachtem. Dieser beinhaltet einerseits die Nicht-Identifikation oder Separation vom Geschaffenen, andererseits eine Beherrschung des Menschen durch das Geschaffene. Die Verarbeitung und Auswahl der Banner liegt dem Anliegen zugrunde diese als Kommunikationsmedium zu nutzen: Filmposter/-banner werden überarbeitet und verändert, sodass aus der Kombination von gegebenem und hinzugefügtem Bildmaterial eine neue Aussage entsteht.  Mittels dieses gestalterischen Verfahrens können sowohl filmische als auch motivische Inhalte reflektiert und individualisiert werden. Das Plakative der filmischen Banner kann als prominenter Platz für gegenwartsrelevante Themen – wie die Klimakrise, der Geschlechterdiskurs oder Identitätsfragen – genutzt werden.

The collaged and overpainted cinema banners visualize the conflict between humans and the manmade. On the one hand this conflict involves a non-identification or separation from the created, on the other hand it means a domination of humans by the created. The processing and selection of cinema banners is based on the intention to use them as a medium of communication: the combination of existing forms and their change in relation to the film title and content creates a new visual statement. The placative of the filmic banners can be used as a prominent place for topical issues relevant to the present – such as the climate crisis, the gender discourse or identity issues.

Preise, Maße und Materialangaben sind unterhalb der Fotografien zu finden.

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