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I D E N T I T Ä T : WIE WERDEN WIR SCHÖPFERISCH IN UNSEREM SEIN?

Wie entfesseln wir unser volles schöpferisches Potenzial? Wie kreieren wir unsere IdentitĂ€t? Wo sind wir Tier und wo Maschine? Meine neuen Kunstwerke halten uns den Spiegel vor und fragen nach unseren seelischen Eigenschaften. Inmitten von Technologien und Materialien die uns diese Fragen immer drĂ€ngender spĂŒren lassen. Fakt ist: Wir kreieren permanent unsere RealitĂ€t, ob wir uns darĂŒber bewusst sind oder nicht. Wichtig hierbei ist die Positionierung unserer IdentitĂ€t: Orientieren wir uns hierbei an der Vergangenheit oder an der Zukunft? Vergangene IdentitĂ€t wird in meinen neuen Arbeiten anhand von Materialhinterlassenschaften wie alten Bank- und Krankenkarten, Tablettenverpackungen oder sonstigen GebrauchsgegenstĂ€nden sichtbar. Sie greifen nach dem Jetzt, doch wir haben die Wahl. Unser gegenwĂ€rtiges Ich ist ein beweglicher Spielraum. Im Spiegel wird die Zukunft sichtbar: Wer wollen wir in Zukunft sein? Welche zukĂŒnftigen Handlungen, Standards und Grenzen dĂŒrfen wir neu fĂŒr uns setzen? Persönlich und gesellschaftlich? Zum Beispiel im Umgang im Team oder im Umgang mit unserer Umwelt? Oder in Verantwortung fĂŒr das eigene Leben? Die Vergangenheit als Lernpotenzial fĂŒr eine lebenswertere und schöpferischere Zukunft zu sehen, dabei helfen meine Kunstwerke. Sie inspirieren dazu aus den jetzigen UmstĂ€nden basierend auf vergangenen Entscheidungen neue Wege und IdentitĂ€t zu begrĂŒnden. Die aktuellen Arbeiten sind bis 6.3. in der BBK Halle in Augsburg zu sehen. Einen Artikel zum Thema Menschlichkeit, Kultur und IdentitĂ€t in meinen Werken findet sich auch ganz aktuell im neuen Artikel via Art24 World.

P R E I S P R O B L E M : NEUE STANDARDS FÜR DEN KÜNSTLER:INNEN BERUF!

Der Kunstbetrieb hat ein Preisproblem! Warum? Weil Kunst einerseits als hohes Wertinvest und Kultobjekt hochgehalten wird, andererseits arbeiten AnfĂ€nger:innen und wenig arrivierte Kunstschaffende nicht selten fĂŒr Hungerlöhne und komplett unter Wert, werden ĂŒberhaupt nicht bezahlt oder schlichtweg preislich ausgebeutet. Meine neue Skulptur „Preiset den Preis“ (2022) setzt sich genau mit dieser Spaltungsthematik auseinander und fordert uns zu einem Überdenken dieser PolaritĂ€ten auf. Die OberflĂ€che der Kalbskulptur kontrastiert den goldenen, glitzernden Tand von Verpackungswaren mit collagierten Prospektausschnitten fĂŒr Rabattpreise und Billigfleisch. Die Arbeit deckt Schichten auf, enttarnt Schein und zeigt mutig ihre Wunden. Sichtbar wird Wahrheit und Verborgenes. Bildhistorisch ist das Werk an der alttestamentarischen ErzĂ€hlung des Goldenen Kalbes orientiert. In Analogie zum Volk Mose, dass sich seinen Gott in eine selbstgewĂ€hlte Form goss, wird hier der Akt der Bepreisung von Kunst als arbitrĂ€r entlarvt. Meine neoarchĂ€ologische Arbeitsweise bezieht sich durch die Verwendung von FundstĂŒcken und Verpackungen auf jĂŒngere kulturelle Spuren und setze diese in einen grĂ¶ĂŸeren Kontext. Um die arbitrĂ€ren Wertzuschreibungen von Kunst zu verdeutlichen, wird sich der Preis des goldenen Kalbs „Preiset den Preis“ am tagesaktuellen Marktwert von Gold orientieren, der Ă€hnlich wie die Kunst kaum einen funktionalen Wert aufweist und somit rein symbolisch wirkt (hier geht es direkt zum Artwork). Auch mein neues Art Business Mentoringformat hat dieses Thema zur Grundlage. In diesem Format gebe ich meine Erfahrungen und mein Wissen als selbststĂ€ndige KĂŒnstlerin weiter.

M A T E R I A L – P R O F I L : NEUE COLLAGE ARTWORKS

Die kĂŒnstlerischen Arbeiten der Ausstellung M A T E R I A L M U T A T I O N E N sind fertig gestellt. Auf gebrauchten Motivbannern der Alten Pinakothek MĂŒnchen sind Materialcollagen mit Fundobjekten der Maxvorstadt entstanden. Im Rahmen von öffentlichen Live-Acts habe ich die gesammelten Werkstoffe wie Flyer, Pappbecher, Spielzeuge, Schuhe und Stoffe collagiert. Die kanonisierten Bildmotive dienen als Grundlage fĂŒr die kĂŒnstlerische Evaluation heutiger und zukunftsrelevanter Fragen : Welche Rolle spielen Materialien und GegenstĂ€nde in unserem gesellschaftlichen Umfeld? Wie können einzelne Teilbereiche, Konzepte und Wertevorstellungen Synergien schaffen? Die Arbeit „Standpunkt“ zeigt in Form einer Diagnose unseren heutigen Zustand, „Spektrum“ schenkt den Betrachtenden Antworten zu persönlichen Herangehensweisen fĂŒr unseren Weg in die Zukunft. AusfĂŒhrliche Texte und Fotos zu den einzelnen Arbeiten via Art24 World.

N E O A R C H Ä O L O G I E : WORKSHOP-WOCHE IN NIEBÜLL

NeoarchĂ€ologie? Jahrzehntealte Kunststoff-Materialien sind in die Collagen im Rahmen der grenzĂŒbergreifenden Workshopwoche integriert worden. An der Nordsee-KĂŒste habe ich diese mit Holger Heinke vom Stadtmarketing zuhauf gefunden : Feuerzeuge, Dolly Ropes, Pellets, Plastikdeckel, Snackverpackungen und sogar eine Sonnencremeflasche aus den 1950er Jahren. Materialerbe, das schon lange aus den Augen der Konsumierenden verschwunden ist, nun aber Jahre spĂ€ter als historisches Echo zu uns zurĂŒck gelangt. Im Rahmen der Workshops in Nordfriesland und DĂ€nemark haben wir kĂŒnstlerisch auf diese Tatsache geantwortet, erneute BerĂŒhrung mit den Materialien hergestellt und fĂŒr individuelle Handlungs- und Reaktionsketten gesorgt. Hier geht es zum ausfĂŒrhlichen Bericht der Workshopwoche : Infotext I NiebĂŒll Blog.

K O O P E R A T I O N MIT FROGEEX 

Die neu gestartete Kooperation mit der Plattform Frogeex AG aus der Schweiz stellt interdisziplinĂ€re Zusammenarbeit fĂŒr eine lebensfĂ€hige Zukunftsgestaltung und branchenĂŒbergreifende Vernetzung in den Vordergrund. Frogeex tritt als digitaler Marktplatz fĂŒr nachhaltige Leistungen auf und vereint damit Kunst, Design, Architektur und Abfallmanagement. Seit Juli 2022 bin ich mit meinen kĂŒnstlerischen Angeboten ebenfalls vertreten. In unserer Zusammenarbeit ist es uns wichtig als Netzwerk Aktionen fĂŒr eine lebenswerte Zukunft zu vermitteln. Meine Arbeit Wie werden wir sein? ist reprĂ€sentatives Kunstwerk der Plattform und wirft Fragen auf, die auf Antworten drĂ€ngen: Werden wir HitzeschutzanzĂŒge tragen, aufgrund des steigenden Meeresspiegels in HĂ€usern auf Stelzen leben und mikroplastikfilternde Roboter einsetzen – Dystopie, drohende RealitĂ€t oder Chance fĂŒr Wandel und Transformation? Meine spezifischen Leistungen auf Frogeex gibt es hier in der Übersicht.

ICH BIN TEIL DER KUNSTPLATTFORM ART 24  

Meine Arbeiten sind ab sofort auf der Schweizer Kunstplattform Art24 World vertreten. Die Plattform bietet KĂŒnstler:innen-Profile, Blogartikel und ergĂ€nzende Inhalte. Das Anliegen der Plattform ist es einem breiten Publikum den Online-Zugang zu zeitgenössischen Kunstwerken zu ermöglichen. ErgĂ€nzend zu meinen aktuellen Arbeiten finden sich begleitende Kurztexte zum jeweiligen Werk. Hier geht’s direkt zum Art24 Profil

A K T U E L L :    sadss..   I N S T A G R A M . C O M / V E R E N A K A N D L E R

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